Markt Kirchzell

 

 

 

 

Kirchzell ist die flächenmäßig größte Gemeinde im Landkreis Miltenberg und bewirtschaftet 1.300 ha Waldbestand. Die Gemeinde liegt im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Das Buntsandsteingebiet wird von Waldbach, Gabelbach und Mud zum Main hin entwässert. Kirchzell gehört zu den insgesamt 17 Klosterorten, die ihre Entstehung der im Jahre 734 gegründeten Benediktinerabtei Amorbach verdanken. Nach seiner Gründung hieß der Ort zunächst "Celle" und wurde erst im frühen 15.Jahrhundert zur besseren Unterscheidung zu andren "Zellorten" und aufgrund der Tatsache, dass in Kirchzell die erste und einzige Pfarrkirche der näheren Umgebung stand, in Kirchzell umbenannt.

 

Kirchzell ist eine Gemeinde mit 1200-jähriger Geschichte. Kirchzell verdankt seine Gründung und seinen Namen der Benediktinerabtei in Amorbach. Im Jahre 1168 geriet das Kloster Amorbach und damit auch Kirchzell unter die Herrschaft der Herren von Dürn. Dieses Fürstengeschlecht errichtete am Preunschener Berg die Burg Wildenberg (auch Wildenburg), die ein Glanzstück des Burgenbaues der Stauferzeit war. 100 Jahre später verkauften die Edelherren von Dürn ihre Ländereien an den Erzbischof von Mainz. Im Jahre 1700 wurde Kirchzell als Mittelpunktgemeinde des „Kirchzeller Grundes“ das Marktrecht verliehen. Das mainzische Amt wurde im Reichsdeputationshauptschluss (1803) den Fürsten von Leiningen zugesprochen, 1806 durch Baden mediatisiert und 1810 an Hessen-Darmstadt abgetreten. Im Rezess Hessen/Bayern (Frankfurt 1816) fiel es schließlich an Bayern.

 

Die Gemeinde besteht aus insgesamt 7 Otsteilen:

  • Breitenbach
  • Breitenbuch
  • Buch
  • Kirchzell
  • Ottorfszell
  • Preunschen
  • Watterbach



 

 

Das Wappen zeigt eine Kirche als sprechendes Symbol, umgeben von einem Bischofsstab und dem Mainzer Rad. - Bischofsstab und Mainzer Rad weisen auf die Zugehörigkeit zu Kurmainz und zum Kloster Amorbach hin.

Mehr Informationen unter www.Kirchzell.de