Die Breitenbachrunde

Spaß für groß und klein....

 

Oben seht Ihr die Breitenbachrunde. Die Fähnchen sind Wegpunkte an denen Geocaches versteckt wurden.

Um jedoch die genauen Koordinaten zu bekommen, bedarf es einer Anmeldung auf www.geocaching.com!

 

Eine herrliche Runde durch den fränkischen Odenwald wo er schöner nicht sein kann.

Die Runde startet in Ottorfszell und führt euch den "N"ibelungenweg entlang durch das herrliche Breitenbacher Tal, nach Breitenbach. Dort angekommen geht es nach einer Besichtigung der Kirche St. Wendelin und St. Nikolaus am Gabelbach entlang, den "OT 2" Weg zurück zum Startpunkt.

Die Runde ist ca. 7,5 Km lang und verläuft größtenteils auf gefestigten Wald und Schotterwege.

Genießt die Landschaft und vor allem die Ruhe.

Der Weiler Breitenbach war bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein staatliches Bauerndorf mit 12 Bauernhöfen und rd. 120 Einwohnern. Die erste heute bekannte Erwähnung des Dorfes datiert um 1370. 1395 ist es als Klosterlehen der Benediktinerabtei Amorbach im berühmten Amorbacher Klosterurbar beschrieben. Die Besitzer waren die Herren Rüd von Kollenberg. Sie gaben Breitenbach am 14.Juni.1468 an das Kloster Amorbach zurück.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts überzog das Land eine große Hungersnot infolge von mehreren Missernten. Hunger, Armut, Krankheiten, Kinderlosigkeit und weitere persönliche Schicksale ließen die Odenwälder Bauern ihr Heil in der Ab- und Auswanderung suchen. So verkauften auch die Breitenbacher nach und nach ihre Höfe und Felder an den Amorbacher Fürst zu Leiningen und suchten anderen Ortes eine neue Existenz.

Der letzte Bauer verließ Breitenbach im Jahre 1836. Er verewigte sich mit der Jahreszahl "1836" als zweite Zahl auf dem ältesten bekannten Odenwaldbildstock von 1483, der in Breitenbach steht.

Der Fürst ließ die Gehöfte abbrechen, forstete die Flächen auf und fügte diese dem 1810 angelegten Wildpark an. Als einziges Gebäude nicht verkauft wurde die Dorfkirche. Eigentümer ist nur noch die im Grundbuch existierende Kirchenstiftung Breitenbach, heute vertreten durch die Kirchenstiftung Kirchzell. 1842 erfolgte die politische Auflösung der Gemeinde Breitenbach, die Gemarkung wurde in die Gemeinde Ottorfszell und 1972 in den Markt Kirchzell eingegliedert. Im Jahre 2003 verkaufte das Fürstenhaus seinen gesamten Grundbesitz im Breitenbacher Tal an Privatleute, die auch heute noch die wenigen verbliebenen Gebäude nutzen.