Der Eselsweg

Das Netz ist voll von Tourenbeschreibungen über den Eselsweg. Deshalb verzichte ich hier auf einen ausführlichen Bericht. Wer dennoch fragen dazu hat, kann mich gerne kontaktieren.

 

Hier vielleicht noch ein paar Infos:

Wir sind den Eselsweg in zwei Tagesetappen gefahren.

 

Etappe 1: Schlüchtern - Heigenbrücken ca. 60km

Etappe 2: Heigenbrücken - Großheubach (Kloster Engelberg) ca. 60km

 

Tag 1:

Angereist nach Schlüchtern sind wir mit der Bahn. Bereits im Vorfeld haben wir uns um die Personen - und Fahrradtickets gekümmert, sodass wir dann gemütlich frühs um 06:00 Uhr in Amorbach am Bahnhof starten konnten.

 

Eines der steilsten und kraftraubensten Anstiege der Tour befindet sich gleich zu Beginn. In Schlüchtern angekommen, startet gleich die berüchtigte "Rampe" hinauf ins Gelände. Deshalb anfangs etwas langsam machen und die Kräfte gut einteilen. Denn wer sich hier schon auspowert, für den wird die restliche Strecke nicht gerade leichter.

 

Der Eselsweg verläuft größtenteils im Wald und ist sehr gut ausgeschildert. Trotzdem empfiehlt es sich die Strecke auf ein GPS - Gerät zu laden. Einkehrmöglichkeiten gibt es bis auf zwei, drei Ausnahmen keine. Deswegen sollte im Rucksack genug Proviant und vor allem Wasser dabei sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Strecke ehr "wellenmäßig" verläuft. Hat man einen Anstieg bezwungen, folgt auch gleich wieder eine Abfahrt. Der Eselsweg verläuft über Waldwege, Wiesen, Schotterstraßen, schöne Single Trails und ein geringer Anteil von Teer und ist somit umfassend und für jeden Geschmack ist etwas dabei.

 

Unser Tagesziel 1 war unsere Unterkunft in Heigenbrücken. Um diese zu erreichen, muss der Eselsweg verlassen und hinab ins Tal gefahren werden. Für Tag 1 haben wir ca. 5:30 h gebraucht. Die ein oder andere Pause mit inbegriffen. Heigenbrücken deshalb, da es genau die Hälfte der Strecke ist.

Übernachtet haben wir im Gasthof "Zur frischen Quelle". Unsere Räder konnten wir in der Garage unterstellen und auch das Essen war einfach spitze, sehr zu empfehlen.

 

Tag 2:

Gleich zu Beginn mussten wir erstmal wieder von unserer Unterkunft hinauf auf den Eselsweg gelangen. Deswegen werden auch an Tag 2 als allererstes Höhenmeter gesammelt. Die Streckenbeschreibung ähnelt Tag1. Größtenteils wellenförmig, jedoch hier auch ein paar Abschnitte, bei denen man ein paar Kilometer eben bezwingen kann. Für Tag zwei haben wir auch 5:30 h gebraucht.

 

Fazit:

 

Der Eselsweg hat es in sich und sollte nicht unterschätzt werden. Hat man ihn jedoch bezwungen, halten die Glücksgefühle noch lange an.

Eine sehr schöne Tour die einem ganz schön etwas abverlangt.

Eselsweg gesamt.rar
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